Erfolgsaussichten und die unterschiedlichen möglichen Vorgänge

1. nur neue Wurzelfüllung, ohne Operation hier, bei dafür spezialisierte Fachzahnärzte für Endodontie: 97% 5 Jahreserfolg (dass der Zahn fest und beschwerdefrei im Mund ist)

2. Wurzelpsitzenresektion (operative Abtrennung mit einer Fräse) mit neuer, "orthograder" Wurzelfüllung in gleicher Sitzung: 76% 5 Jahre

3. Wurzelspitzenresektion mit "retrograder" Versiegelung der Wurzelspitze mit super EBA nach Abtrennung: 50% 5 Jahre  

Nach Abklappen der Schleimhaut und wegfräsen der Entzündung wird die Zahnwurzel mit Guttapercha und AH plus gefüllt
Nach Abklappen der Schleimhaut und wegfräsen der Entzündung wird die Zahnwurzel mit Guttapercha und AH plus gefüllt
Karies kann den Nerv töten, unbehandelt führt dieses zu einem Abszess an der Wurzelspitze (Zellreste von Malassez)
Karies kann den Nerv töten, unbehandelt führt dieses zu einem Abszess an der Wurzelspitze (Zellreste von Malassez)

Die Wurzelspitzenresektion

Wurzelspitzenentzündungen können durch eine gründliche und geduldige Wurzelkanalbehandlung gelegentlich mit Einsatz von optischen Hilfsmitteln behandelt werden.

Die chirurgische behandlung kommt in Ausnahmefällen zum Einsatz. Diese sind z.B.:

  1. Metallstifte im Kanal
  2. Glasfaserstifte im Kanal
  3. Keramikkronen, die beim Durchbohren zersplittern würden

Die Eingriffe werden fast ausschliesslich in örtlicher betäubung duurchgeführt, häufig werden vorhandene Wurzelfüllungen erneuert.