Zahnimplantate

Implantate sind Titan- oder Keramik-Zahnwurzeln, die im Knochen verschraubt werden und festwachsen. Nach dem Festwachsen können künstliche Zahnaufbauten für Kronen ("Abutments"), Teleskope, Locatoren, Kugelkopfanker oder Stege aufgeschraubt werden. Darauf fertigt dann der Zahnarzt die "Suprakonstruktion" an. Diese kann bestehen aus:

  • Kronen
  • Brücken
  • Teleskopprothese /Stegprothese
  • Gummiringe auf die Locatoren / Kugelkopfanker 

Nach Schätzungen der Gesellschaft für Implantologie werden in Deutschland rund 1 Million Implantate pro Jahr eingesetzt. Daraus ist ersichtlich, dass dieses Verfahren sich etabliert hat. Andere Möglichkeiten sind herausnehmbare Prothesen, Brücken und sogar und die Belassung der Situation so wie sie ist. 

Voraussetzungen für eine Behandlung

  1. Gute Mundhygiene
  2. Nikotinabstinenz
  3. ausreichend Knochen (hier muss gelegentlich vorher aufgebaut werden
  4. ausreichend feste Schleimhaut
  5. eine normale Kieferrelation Ober- zu Unterkiefer oder eben eine entsprechende Ausgleichsfunktion
  6. Ausreichende Kooperation, Mundöffnung, ausreichend Zeit nach einer Bestrahlung / Chemotherapie
  7. Berücksichtigung der medikamentenliste zum Beispiel "Bisphosphonate", und Antikörper wie Denosumab und Etuximab (hier können wir weiter informieren, zugleich auch Ihr Hausarzt, Internist oder Onkologe / Rheumatologe 

Unser Behandlungsplan: Download


Beispiel einer seriellen Implantatversorgung: Download

 

Implantate bei Bisphophonaten / Denosumab

Früher undenkbar, gibt es nun Möglichkeiten, bei Einnahme dieser Medikamente Implantate zu bekommen. 

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Leitlinie_Impl_Knochenresorptiva_S2K.pdf
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